Paris mit Kleinkind muss nicht teuer sein – unsere Highlights.
Mit dem Nachtzug sind wir mit unserer 2-jährigen Kleinen im Mai 2023 nach Paris gereist. 3 Tage haben wir die Stadt erkundet und nein, wir waren nicht im Disneyland und hatten trotzdem Spaß. Paris ist herrlich, laut, schick, multikulti, hip, modern und traditionsbewusst zugleich, teuer und ja, voller Touristen. Paris mit Kleinkind fanden wir sehr gut machbar, unserer Kleinen und uns hat es großen Spaß bereitet. Ein Paris-Trip muss nicht teuer sein. Im Blogbeitrag kannst du unsere Highlights nachlesen.

Hier findest du unsere Erfahrung über unsere Nachtzugreise mit Kleinkind.
- 10 Top Highlights Paris mit Kleinkind
- Tag 1: Canal Saint-Martin, Notre-Dame und Centre Pompidou
- Tag 2: Rund um den Eiffelturm
- Tag 3: In Montmartre
- Wie gestalten wir mit Kleinkind eine Sightseeing Tour?
- Paris Fakten:
- Weitere Tipps für Kleinkinder/Kinder in Paris
10 Top Highlights Paris mit Kleinkind
- Canal Saint-Martin: einfach entlangspazieren, einige Spielplätze und zahlreiche nette Cafés.
- Place des Vosges: Ältester Platz Paris, mit Spielplatz, Grünfläche zum Verweilen & Picknicken.
- Notre-Dame: Im Moment Jahrhundert Baustelle, trotzdem netter Anblick.
- Centre Pompidou & Strawinski-Brunnen: kostenlose Rolltreppe bis ganz nach oben mit tollen Blick über Paris. Rolltreppe macht unserer Kleinen immer Spaß.
- Park Jardins du Trocadéro: beste Aussicht auf den Eiffelturm mit tollen Spielplatz und on top findest du ein Karussell vor dem Eiffelturm.
- Park beim Eiffelturm: Champs de Mars mit Spielplatz, ideal zum picknicken immer den Eiffelturm im Blick (ideal für Mittagsschlaf).
- Jardin des Tuileries in der Nähe vom Louvre: Trampolinspringen, Spielplatz, Café.
- Palais Royal: Mit runden, gestreiften Steinblöcken, ideal zum rumklettern
- Sacré-Coeur in Montmartre: toller Ausblick über Paris, viele Straßenkünstler (Funiculaire mit Kind und Buggy benützen)
- Montmartre: In den Gassen herumschlendern mit netten Cafés, Straßenkünstlern und kleinen Läden.
Tag 1: Canal Saint-Martin, Notre-Dame und Centre Pompidou
Unser Hotel war in Bahnhofsnähe (Gare de l’Est)- super praktisch, im Areal rund um den „Canal Saint-Martin“, mit netten Cafés bzw. Boulangeries (zu empfehlen: Du Pain et des Idées – Bäckerei mit süßen, leckeren Sachen). In dieser Gegend sind einige Spielplätze zu finden. Mittagessen am „Marché des Enfants Rouges“ und Entspannen am eindrucksvollen „Place des Vosges“ (ältester Platz Paris, mit Spielplatz). Weiter sind wir zum Ufer der Seine spaziert und zur „Notre-Dame“, wohl eine Jahrhundert-Baustelle.
Der Buchladen „Shakespeare and Company“ liegt auf der anderen Seine-Seite. Jedoch wollten wir uns mit unserer Kleinen nicht von der langen Warteschlange fressen lassen. Da war das „Centre Pompidou“ mit dem „Strawinski-Brunnen“ doch viel spannender. Am Centre Pompidou gibt es außen am Gebäude die lange, kostenlose Rolltreppe nach oben. Von oben hat man eine tolle Aussicht über Paris. Drinnen im Centre Pompidou gibt es eine nette Spielzone, aber nur wenn man Eintritt fürs Museum bezahlt hat, wir haben das ausgelassen.

Tag 2: Rund um den Eiffelturm
Arc de Triomphe ist optimal am frühen Vormittag, da noch wenig besucht. Von dort ist es ein kurzer Spaziergang zum Park Jardins du Trocadéro, mit einer atemberaubenden, kostenlosen Aussicht auf den Eiffelturm. Im Park gibt es einen tollen Spielplatz und unten an der Seine das Karussell, was wir natürlich nicht ausgelassen haben. Wir sind nicht auf den Eiffelturm rauf, nur rundherum und in den Park Champs de Mars, wieder mit Spielplatz und für uns eine willkommene Gelegenheit für den Mittagsschlaf. Für den Eiffelturm ist es generell ratsam bald im vorhinein Tickets online zu reservieren. Wir waren auf einer früheren Paris-Reise bereits oben, daher haben wir dieses Highlight diesmal ausgelassen, aber definitiv zu empfehlen.
Weiter spazierten wir über die Brücke Pont Alexandre III, dann landeten wir schon auf der Champs-Élysées. Wir haben diese ausgelassen, Läden gucken mit der Kleinen ist unspannend für uns alle drei. Mit dem Jardin des Tuileries wartete der nächste Park (wir haben Parks wirklich gern :)). Dort gibt es für ein paar Euro Trampolinspringen und natürlich wieder ein Spielplatz. Am Louvre sind wir vorbei zum Palais Royal mit den runden gestreiften Steinblöcken, ideal zum Rumklettern und eine Gelegenheit für einen Kaffee für Mama & Papa. Auch für das Louvre unbedingt vorher Tickets online reservieren, dieses Highlight haben wir ausgelassen, damit warten wir bis unsere Kleine etwas älter ist.
Die Galerie Vivienne, mit dem beeindruckenden Glasdach, einem netten Spielzeugladen war ein gelungener Abschluss an diesem Tag. Zum Abendessen fuhren wir mit den öffentlichen Bus zurück in Hotelnähe zum Breizh Café mit leckeren Gallettes (herzhafte Crêpes).

Tag 3: In Montmartre
An diesem Tag haben wir gleich mal einen Fehler begannen, nichts tragisches, aber auch nicht weiterzuempfehlen. Montmartre stand am Plan mit der berühmten Sacré-Coeur. Wir wollten eigentlich die Funiculaire, ein Schrägaufzug, hoch zur Sacré-Coeur benützen. Es war bereits eine lange Schlange und wir dachten uns, dass wir zu Fuß doch schneller wären. Mit Buggy und Kleinkind die engen Gassen mit den vielen Stufen, das war dann doch ziemlich anstrengend (zusätzlich zu den Touristenmassen). Also doch eher die Funiculaire nehmen und die Wartezeit akzeptieren (zudem die Tickets günstig sind)!
Montmartre ist sehr beeindruckend, ein Künstlerviertel. Inmitten der Großstadt glaubt man sich in einer anderen Welt zu befinden. Ideal um einfach in den Gassen herumzuschlendern, am besten aber bergab. Um etwas Ruhe zu haben und sich von den Massen abzuseilen, sind wir auf den Friedhof „Cimetiére de Montmartre“. Zum Abschluss waren wir wieder am Canal Saint-Martin, Gepäck aus dem Hotel holen und auf zum Spielplatz in Bahnhofsnähe um mit den Nachtzug wieder zurück nach Wien zu fahren.


Wie gestalten wir mit Kleinkind eine Sightseeing Tour?
Von einer Attraktion zur nächsten um alles abzuhaken, das ist nicht so unser Ding. Wir haben immer eine grobe Idee, was wir uns anschauen möchten, wenn wir es zeitlich nicht schaffen, dann eben nicht. Immer nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Ich informiere mich meistens im Vorhinein auf Blogs oder in Reiseführern und markiere mir die für uns spannenden Sights/Spielplätze/Parks/Lokale auf Google Maps.
Eine gute Mischung aus Erwachsenenprogramm und Kinderprogramm, so dass für jeden etwas dabei ist, ist für uns wichtig. Für unsere 2 jährige sind Spielplätze am optimalsten. Die versuchen wir immer wieder einzubauen. Solch eine Reise ist Familienzeit und da wollen wir jeden kleinen Moment genießen. Mit Kleinkind dauert es meist etwas länger bzw. verweilt man so ziemlich bei jedem Straßenkünstler oder auch Springbrunnen. Dies genießen wir sehr bewusst, ohne Kind wären uns so manch kleinen Dinge am Wegesrand nie aufgefallen.
Paris Fakten:
- Die Metro in Paris ist leider nicht kinderwagenfreundlich. Es gibt fast nie Lifte zu den Metrostationen, man muss den Buggy immer über Stufen runtertragen. Hin und wieder gibt es Rolltreppen, die wir – natürlich ohne Kind im Buggy – benutzt haben.
- Dennoch ist die Metro, sowie das Bussystem sehr gut ausgebaut und man kommt überall hin (am besten mit Google Maps die richtigen Öffis suchen).
- Spielplätze gibt es in fast jedem Park
- Es gibt zahlreiche Boulangeries für leckere Snacks zwischendurch oder fürs Mittagessen, man muss nicht teuer Essen gehen.
- Viele Straßenmusikanten bzw. Künstler bieten eine tolle Abwechslung für Kinder
- Falls du mit dem Zug anreist: Hotel in der Nähe des Bahnhofes fanden wir praktisch
- Öffentliche Toiletten sind in Paris weit verbreitet und ziemlich sauber
- Trinkwasserbrunnen gibt es viele unterwegs, Karaffe Leitungswasser bekommt man in fast jedem Restaurant kostenlos dazu.
Weitere Tipps für Kleinkinder/Kinder in Paris
Paris hat natürlich sehr viel zu bieten und man könnte Wochen/Monate dort verbringen. Hier einige Tipps, die wir beim nächsten Besuch ansteuern würden:
- Parc des Buttes-Chaumont (mit netten Spielplatz)
- Aquarium de Paris
- Disneyland
- Parc de la Villette (großer Park, Spielplatz, Wissenschafts-, Technik- und Industriemuseum im nördlichen Teil vom Park)
- Tour mit dem Batobus (Bootstour auf der Seine)
- Das Lächeln der Mona Lisa im Louvre
- Radtour in den Pariser Osten
- Jardin d’Acclimatation (riesiger Park mit Spielplatz, Pony reiten, Fahrgeschäften,…)
- Ausflug nach Versailles
Hier kannst du unsere Erfahrungen im Nachtzug nachlesen
Hast du noch weitere Tipps für Paris mit Kleinkind?
(Werbung, unbeauftragt, aufgrund von Ortsnennung, Markennennung und Verlinkungen.)
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