Besinnlich statt stressig: 18 Tipps für die Adventszeit

Tipps für eine ruhige Adventszeit für die ganze Familie 

Wer kennt ihn nicht – den Weihnachtsstress. Jedes Jahr das Gleiche: bis Heilig Abend sind immer viel zu viele Dinge zu erledigen. Es müssen Geschenke besorgt werden, es sollen möglichst alle Freunde und Verwandte getroffen werden, und so weiter.

Die Adventszeit steht eigentlich für Besinnlichkeit. Doch nicht selten geht die Besinnlichkeit ein Stück weit unter. Dabei haben wir es selber in der Hand und können für Besinnlichkeit sorgen und so die Vorweihnachtszeit möglichst stressfrei mit unseren Kleinsten genießen. Ich habe dir einige Tipps aufgelistet, wie du mit deiner Familie eine zauberhafte Adventszeit schaffen kannst. 

1. Gleich zu Beginn das Wichtigste

Halte inne und überlege, was für dich eigentlich die Adventszeit und Besinnlichkeit bedeutet! Nimm dir auch Zeit, um dir Gedanken über dein Leben zu machen, was ist dir wirklich wichtig und was macht dich glücklich? Und auf das fokussierst du dich.

2. Mach dir einen Plan

Oftmals packen wir uns die Vorweihnachtszeit viel zu voll, sodass wir letztlich diese Zeit gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Es muss nicht alles bis Heilig Abend erledigt werden, denn die Welt dreht sich danach auch noch weiter. Was aber hilft, ist frühzeitiges Planen deiner Aktivitäten und Verpflichtungen. Ein gut durchdachter Plan, hilft dir einen Überblick zu bewahren. 

3. Frische Luft, draußen und in der Natur

Gerade wenn Schnee liegt und alles glitzert, sollten wir Zeit draußen verbringen. Es gibt viele tolle Dinge, die man dann machen kann: Schneemann bauen, Schlitten fahren, Spaziergehen oder einfach im Schnee wälzen. 

4. Geschenke rechtzeitig besorgen und nicht auf den letzten Drücker

Generell soll hier der Materialismus und Konsumwahn nicht im Vordergrund stehen. Überlege, welche Geschenke Sinn machen und vermeide es einfach „irgendwas“ kaufen, nur um ein Geschenk zu haben. Auch „Moments“ kann man schenken, wie z.B. einen gemeinsamen Ausflug in den Zoo oder ins Kino.

5. Bewusst entschleunigen

Nimm dir Zeit für dich selbst. Sei es eine kurze Meditation, ein entspanntes Bad oder einfach ein Kaffee. Finde Momente der Ruhe, um wieder Energie zu tanken. 

6. Weihnachtsbeleuchtung bewundern

Mal einen kleinen Ausflug mit den Kindern im Dunkeln machen. Dies kann ein Spaziergang durch die Stadt oder den Ort sein, um die Weihnachtsbeleuchtung zu bewundern.

7. Traditionen pflegen und leben

Besinne dich auf Traditionen und Rituale, die dir Freude bereiten. Ob Plätzchenbacken, gemeinsames Singen oder das Schmücken des Weihnachtsbaums – diese Traditionen schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Nicht alle Traditionen müssen gepflegt werden. Mach das, was dir und deiner Familie Spaß macht. Plätzchenbacken mit einer 2,5 Jährigen ist in unserem Fall definitiv nicht stressfrei. Das probieren wir nächstes Jahr wieder, vielleicht klappt es da besser. 

8. Gemütlicher Abend

Ein gemütlicher Abend zuhause bei Tee und Kerzenlicht. Was ich immer toll finde: in Fotoalben schmökern und in alten Erinnerungen zu schwelgen.

9. Weihnachtssongs und wild tanzen

Schmeiß die Weihnachtslieder an und mach eine wilde Tanzparty mit deiner Familie. Tanzen entschleunigt und macht deinen Kopf frei und wenn die ganze Familie mittanzt, ist Spaß vorprogrammiert. 

10. Digitale Auszeit nehmen

Reduziere die Zeit, die du auf Social Media und anderen digitalen Plattformen verbringst. Nutze die Adventszeit, um bewusst offline zu gehen und dich auf die zwischenmenschlichen Beziehungen im Hier und Jetzt zu konzentrieren.

11. Schnapp dir ein Buch

Ja genau, klingt irre, oder? Vor allem, wenn man eh schon gestresst ist. Aber warum denn nicht? Schnapp dir ein Buch, auch wenn du nur wenige Seiten am Abend vor dem Einschlafen liest. Wenige Seiten sind besser, als gar keine Seite. Lesen hilft beim Abschalten und man schläft besser ein.

12. Gemeinsame Zeit

Nutze die Adventszeit, um diese mit deinen Liebsten zu verbringen. Gemeinsame Aktivitäten, wie Spieleabende, mal ein Film, oder einfach nur ein gemütliches Beisammensein, schaffen eine warme und harmonische Atmosphäre. Auch ein Play-Date am Nachmittag kann für uns Mamas/Papas Verbundenheit und Spaß schaffen. 

13. Maroni zuhause selber machen

Heiße Maroni stehen für Weihnachten. In der Stadt bekommt man sie an jeder Ecke, man muss sie also nicht einmal selber machen. Aber auch zuhause können heiße Maroni den Nachmittag und Abend noch heimeliger machen.

14. Genieße bewusst die kleinen Dinge

Der leckere Cappuccino, dein Mittagessen, den Punsch. Oftmals liegen die wahren Freuden der Adventszeit in den kleinen, alltäglichen Momenten.

15. Einfach auch mal „Nein“ sagen

Trau dich auch mal „Nein“ zu sagen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wir müssen nicht zu jeder Einladung oder Verpflichtung „ja“ sagen. 

16. Tu was Gutes

Zahlreiche Hilfsorganisation rufen speziell in der Adventszeit zur Unterstützung auf. Kleine Spenden haben oft große Wirkung, besonders bei denen, die weniger haben. 

17. Bewegung im Freien

Joggen, Langlaufen oder hol dein Fahrrad raus – auch bei Schnee. Dein Körper und Wohlbefinden werden sich freuen – erst recht auf die heiße Dusche danach. 

18. Generell gilt: Weniger ist mehr

Und zwar für alles. Nicht zu viel vornehmen, nicht zu viele Geschenke und Verpflichtungen. Lass Ruhe in dein Leben einkehren, speziell in dieser Zeit. Unperfekt ist perfekt.

Wusstest du, dass das Wort „Advent“ aus dem Lateinischen stammt? „Adventus“ bedeutet „Ankunft. Drum lehn dich zurück, halte inne und komm gut in dieser besonderen Zeit an. In diesem Sinne, wünsch ich dir eine ruhige, zauberhafte Vorweihnachtszeit. Mach diese Zeit für dich und deiner Familie, zu einer besonderen. 

Worauf freust du dich in der Adventszeit?

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