Unsere Tipps für deinen perfekten Städtetrip mit Baby.

Lissabon mit seinen verwinkelten kleinen Gassen und den gefliesten Häuserfassaden versprüht ein ganz besonderes Flair. Die Hauptstadt Portugals gehört eindeutig zu den schönsten Städten Europas und darf auf deiner Bucketlist nicht fehlen. Im Zuge unserer Reise durch Portugal war Lissabon ein „Must-See“ – damals mit Baby. In diesem Blogbeitrag findest du 9 Highlights für deinen Lissabon-Aufenthalt.
- 1. Alfama – der älteste Stadtteil von Lissabon
- 2. Praça do Comércio
- 3. Stadtviertel Baixa
- 4. Bairro Alto
- 5 Aussichtspunkt São Pedro de Alcântara in Lissabon
- 6. Time out Market in Lissabon
- 7. Stadtviertel Belém
- 8. Weltbeste Pastéis de Nata
- 9. Ozeanarium – ein absolutes Highlight
- Lissabon – was solltest du noch wissen
- Fazit
1. Alfama – der älteste Stadtteil von Lissabon
Alfama hat teilweise noch einen ursprünglichen Charme Lissabons. Zum Beginn deiner Tour durch Lissabon würde ich in Alfama losziehen und mich durchs „Gassenlabyrinth“ treiben lassen. Das Viertel ist ziemlich hügelig und es geht eigentlich ständig hoch und runter. Aber überall findet man nette Cafés für eine Pause. Die Alfama war einst das Herz von Lissabon und ist deshalb der Stadtteil mit den meisten Sehenswürdigkeiten.
2. Praça do Comércio
Der Praça do Comércio ist einer der wichtigsten Plätze Lissabons. Nicht zu übersehen ist der Triumphbogen und die majestätische Reiterstatue, die sich in der Mitte befindet. Der Platz liegt direkt am Ufer des Tejos, dem längsten Fluss auf der iberischen Halbinsel. Hier gibt es hin und wieder einen Straßenstand mit köstlichen Pina Coladas. Nördlich vom Platz, durch den Triumphbogen, an der Rue Augusta gelangst du direkt in die Innenstadt, in das Stadtviertel Baixa.


3. Stadtviertel Baixa
In Baixa, dem heutigen Herz von Lissabon, sind die meisten Touristen unterwegs. In diesem lebhaften, charaktervollen Viertel finden sich klassische Bauwerke, prächtige Plätze und belebte Einkaufsstraßen. Hier kannst du durch die Fußgängerzone schlendern und dich treiben lassen.
In Baixa ist auch der „Elevador de Santa Justa“, ein Personenaufzug, der Fahrgäste auf einen der steilsten Hügel Lissabons hinaufbefördert. Beeindruckende Ingenieurskunst, fertiggestellt im Jahr 1902.
An vielen Ecken wird auch der berühmte süße Kirschlikör (Ginjinha) verkauft. In der Bar „A Ginjinha“ liegt die Wiege für den traditionellen Kirschlikör und einmal (oder auch zweimal) probieren gehört dazu.


4. Bairro Alto
Bairro Alto bedeutet Oberstadt und liegt somit oberhalb des Stadtteiles Baixa (Unterstadt). Dieser Stadtteil ist großteils für den Autoverkehr gesperrt. Hier sind viele Szenelokale, Bars, Kneipen und Restaurants angesiedelt. Das Viertel ist von zahlreichen Künstlern, Straßenmusikern und sonstigen Kreativen geprägt. Es gibt zwar wenige Touristenattraktionen, dafür kannst du einen entspannten Spaziergang durch die Gassen unternehmen und einen der besten Aussichtspunkte Lissabons besuchen.
5 Aussichtspunkt São Pedro de Alcântara in Lissabon
Dieser Aussichtspunkt befindet sich im Bairro Alto, in einer historischen Gartenanlage mit Brunnen und Blumenbeeten. Von hier oben hast du einen grandiosen Blick über die Stadt. Straßenmusikanten und Maler, die sich hier angesiedelt haben, sorgen für eine angenehme Künstleratmosphäre. Der Aussichtspunkt liegt auf einem steilen Hügel, entweder du spazierst hoch oder nimmst die Standseilbahn „Elevador da Glória“. Der Aussichtspunkt grenzt an den Bezirk „Príncipe Real“, einer der reichsten und vornehmsten Bezirke Lissabons.

6. Time out Market in Lissabon
Der Time Out Market befindet sich in einer alten Markthalle, dem Mercado da Ribeira. Hier wirst du mit einer tollen Auswahl an hochwertigen Essen (und Preisen) beglückt. Als wir dort waren, war leider extrem viel los. Entsprechend war es laut und voll, und uns mit Baby etwas zu „stressig“. Der Ort spricht auch eher Touristen als Einheimische an.

7. Stadtviertel Belém
Außerhalb der Altstadt, im westlichen Teil von Lissabon, an der Tejo-Mündung, findest du den Bezirk Belém. Es empfiehlt sich einen Tag einzuplanen, um die bekanntesten Wahrzeichen zu erkunden. Generell kannst du auch an der Waterfront vom Tejo entlang spazieren oder in den Grünanlagen verweilen. Für uns war es eine gute Möglichkeit unsere Kleine hin und wieder aus der Trage zu nehmen und krabbeln zu lassen.
Der Torre de Belém, eine Festung an der Mündung des Tejo, diente einst als Leuchtturm und zugleich als Schutz vor Angreifern vom Meer. Heute ist der Turm eine Aussichtsplattform.
Vom Torre de Belém kannst du an der Waterfront entlangspazieren und erreichst nach ca. 10 Minuten das steil aufragende Denkmal „Padrão dos Descobrimentos“, was so viel heißt, wie „Denkmal der Entdeckungen“. Es wurde zunächst temporär zur Weltausstellung 1940 errichtet und erst später zu einer dauerhaften Installation umgebaut. Es soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt 33 wichtige Persönlichkeiten Portugals.
Das Kloster Mosteiro dos Jerónimos ist ca. weitere 10 Gehminuten entfernt. Das Kloster ist ein architektonisches Meisterwerk und der Bau etwa 100 Jahre in Anspruch genommen. Wir haben das Kloster nicht besucht, würden es aber beim nächsten Mal bestimmt machen. Um die Ecke findest du übrigens die besten Pastéis de Nata.

8. Weltbeste Pastéis de Nata
Pastéis de Nata, eine portugiesische Spezialität (Blätterteigtörtchen mit Pudding), findest du nahezu an jeder Ecke in Lissabon. Die besten gibt es aber in einer Traditionsbäckerei im Stadtteil Belém, die dort Pastéis de Belém heißen. Die Bäckerei befindet sich ums Eck vom Mosteiro dos Jerónimos. Die Bäckerei ist kein Geheimtipp und es kann passieren, dass du dich dafür in einer ewig langen Schlange anstellen musst. Es gibt zwar Sitzplätze, aber auch dafür wartet man eine Weile. In einem guten Moment war fast keine Warteschlange und wir haben uns kurzerhand einige Törtchen mitgenommen und uns in den angrenzenden Park gesetzt (mit Spielplatz), um die Süßspeise zu genießen.


9. Ozeanarium – ein absolutes Highlight
Das Ozeanarium liegt auf dem ehemaligen Expo-Gelände und ist mit ca. 12.000 Tieren das größte überdachte Meeresaquarium Europas. Das Herzstück ist ein riesiges Becken mit 5 Millionen Litern Salzwasser, das sich über 2 Stockwerke erstreckt. Eigentlich perfektes Programm für Regenwetter, aber auch bei Schönwetter ein absolutes Highlight. Hier würde ich einen Tag einplanen.
- Info: Das Ozeanarium ist sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (rote Metrolinie, Metrostation Oriente).
- Eintrittspreise (Stand 2024): Kinder 0-2 Jahre gratis, Kinder 3-12 Jahre 15 Euro, Erwachsene 25 Euro.
- Es empfiehlt sich die Tickets vorab online zu reservieren, um die Warteschlange zu umgehen.

Lissabon – was solltest du noch wissen
- Wie lange sollte man in Lissabon bleiben? Zu empfehlen sind 4 Nächte, um entspannt das Flair der Stadt zu genießen.
- Was ist mit Baby zu beachten? Lissabon ist überhaupt nicht kinderwagengeeignet, unbedingt mit Trage durch die Stadt schlendern. Ansonsten sind alle sehr kinderlieb.
- Wir waren mit unserem Wohnmobil in Lissabon, geparkt haben wir im Hafen – unromantisch, aber nur 5 Euro/Nacht und die Altstadt ist per Fuß erreichbar.
- Es empfiehlt sich auch einen Tagesausflug nach Sintra und Cabo da Roca zu unternehmen
Fazit
Eine Städtereise nach Lissabon können wir wärmstens empfehlen. Die Stadt versprüht so viel Charme mit einer lebendigen Atmosphäre und vielen beeindruckenden Ecken. Ein Highlight für Kinder ist sicherlich das Aquarium.
Warst du schon mal in Lissabon? Hast du weitere Tipps und Empfehlungen mit Kind?
Möchtest du mehr Abenteuer in Portugal erleben?
- Porto: Tipps für einen Aufenthalt in der heimlichen Hauptstadt
- Roadtrip von Lissabon nach Porto
- Tagesausflug nach Sintra
- Algarve: Tipps und Highlights entlang der schönsten Küste Europas
Werbung, unbeauftragt, aufgrund von Ortsnennung, Markennennung und Verlinkungen)
Reiseabenteuer

Hinterlasse einen Kommentar