Wandern mit Kleinkind: Waldlehrpfad Guglzipf in Berndorf

Tipps für einen Ausflug in die Natur für die ganze Familie in der Nähe von Wien.

3–4 Minuten
Mama mit Baby in der Trage auf einer Aussichtsplattform. Blick auf die Stadt Berndorf.

Möchtest du eine kleine Wanderung mit einem Kleinkind in der Nähe von Wien erleben? Suchst du Ruhe, Auszeit in der Natur und tolle Aussichtspunkte? Dann entdecke den Waldlehrpfad Guglzipf in Berndorf, der ideal mit dem Zug zu erreichen ist. Der Waldlehrpfad erstreckt sich über eine Strecke von 3 km und bietet verschiedene Kinderspielstationen zum Entdecken und Erkunden.

Im März 2024 haben wir mit unserer Kleinen (2,5 Jahre alt) den Guglzipf erkundet – eine Wanderung, die wirklich ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie war. Zudem erwartet dich auf dem Guglzipf eine Waldhütte, die mit preiswerten und schmackhaften Speisen sowie einem Spielplatz lockt.

Gut zu wissen:

  • Öffentliche Anreise mit dem Zug: der Waldlehrpfad startet beim Bahnhof
  • Länge ca. 3 km
  • Dauer: ca. 1,5 Stunden
  • Schwierigkeit: leicht
  • Einige Spielestationen am Waldlehrpfad, ideal für Kleinkinder
  • Tipp: Trage oder Kraxe für Kleinkinder mitnehmen (der Weg ist nicht kinderwagentauglich)
  • Waldhütte zum Einkehren (schmackhaft und günstig): Öffnungszeiten beachten!
  • Jubiläumswarte mit toller Aussicht
  • Parkmöglichkeiten direkt beim Bahnhof Berndorf

Anreise nach Berndorf
Berndorf ist mit dem Zug in ca. 1,5 Stunde von Wien aus erreichbar. Die Wanderung über den Waldlehrpfad beginnt direkt am Bahnhof Berndorf. Mit dem Auto benötigt man von Wien aus etwa 45 Minuten nach Berndorf. Parkmöglichkeiten sind direkt am Bahnhof vorhanden.

Wanderung Waldlehrpfad auf den Guglzipf

Zu Beginn der Wanderung findest du einen Bogen aus Holz mit der Aufschrift „Waldlehrpfad“. Folge immer den weiß-rot-weißen Markierungen. Der Weg schlängelt sich in Serpentinen durch das Laub, vorbei an hohen Schwarzkiefern. Gleich zu Beginn geht es bergauf, und du erreichst die erste Station: eine Kletterwand. Unsere Kleine war sofort motiviert und musste diese Herausforderung meistern.

Start der Wanderung: Waldlehrpfad Guglzipf

Das nächste Highlight ließ nicht lange auf sich warten: eine Rutsche. Sie bot ordentlich Tempo, daher musste immer jemand unten stehen, um die Kleine aufzufangen, da das Bremsen noch nicht so ihr Ding ist. Anschließend kamen zwei weitere Spielstationen: eine Slackline und ein Kletter-Spinnennetz. Immer wieder stießen wir auf Informationstafeln, auf denen wir Interessantes über verschiedene Waldpflanzen und Tiere lesen konnten.

Entlang des Weges befinden sich regelmäßig Parkbänke zum Ausruhen. Bis zur Waldhütte sollte man etwa 45 Minuten einplanen, insbesondere wenn man an den verschiedenen Stationen verweilen möchte.

Jubiläumswarte am Guglzipf

Oben angekommen auf etwa 473 m, sind wir gleich zu Beginn die Stufen der 34 Meter hohen Jubiläumswarte hinaufgestiegen. Die Jubiläumswarte am Guglzipf bietet einen 360-Grad-Rundumblick über die umliegende Landschaft. Bei unserem Besuch war es etwas bewölkt, aber an klaren Tagen kann man von hier aus bestimmt den Schneeberg erblicken.

Jubiläumswarte

Einkehrmöglichkeit Waldhütte am Guglzipf

Anschließend haben wir uns unser Mittagessen verdient und sind nebenan in die Waldhütte eingekehrt. An sonnigen und warmen Tagen kann man auch draußen sitzen, aber wir haben es uns drinnen gemütlich gemacht. Die Waldhütte bietet ebenfalls eine tolle Aussicht auf die Stadt Berndorf.

Hier werden traditionelle österreichische Speisen wie Schnitzel und Co sowie Brettljause serviert, aber auch vegetarische Optionen wie Eiernockerl sind im Angebot. Wir waren ziemlich überrascht, dass die Preise hier für österreichische Verhältnisse ziemlich günstig sind. Es gibt sogar eine kleine Spielekiste, ideal für unsere Kleine.

Neben der Hütte befindet sich ein Waldspielplatz, perfekt zum Austoben. Hier kann man rutschen, schaukeln und klettern, bevor wir den Abstieg antraten.

Info: Die Waldhütte ist auch direkt über eine Forststraße mit dem Auto erreichbar.

Waldspielplatz

Zurück gingen wir denselben Weg, diesmal bergab. Die Kleine lief komplett alleine und war ziemlich schnell – es dauerte keine 30 Minuten. Natürlich mussten wir wieder an der Rutsche und der Kletterwand Halt machen, bevor wir den Zug zurück nach Wien nahmen.

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